Aktuelle Meldungen
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13.04.2026 - UPDATE
Update: Wasserversorgung läuft auch in Dünstekoven und Buschhoven wieder
Seit Mitternacht ist die Trinkwasserversorgung in allen Teilen von Swisttal wiederhergestellt, auch Dünstekoven und Buschhoven sind wieder versorgt. Der Rohrbruch in Heimerzheim wurde repariert und die Ersatzleitung wieder außer Betrieb genommen. Es kann aktuell noch zu Braunfärbung des Wassers kommen. Dabei handelt es sich um gesundheitlich unbedenkliches Eisenoxid. Sollten einzelne Haushalte weiterhin Störungen in der Hausinstallation feststellen, sollten sie zunächst alle Zapfstellen einmal aufdrehen, damit Luft aus den Leitungen entweichen kann. Wenn es dennoch nicht zu einer Normalisierung kommt, bitte den e-regio Entstördienst unter der Nummer 0800 322 3222 kontaktieren.
13.04.2026 - UPDATE
Update Trinkwasserversorgung: Ersatzleitung errichtet – Bauarbeiten an Trinkwasserversorgung laufen auch bei Dunkelheit weiter
e-regio arbeitet weiter mit Hochdruck an der Trinkwasserversorgung für die aktuell noch von Störungen betroffenen Orte Dünstekoven und Buschhoven. Dazu hat das Unternehmen in Dünstekoven eine oberirische Ersatzleitung errichtet. Die sogenannte „fliegende Leitung“ mit einer Länge von 120 Metern befindet sich in Dünstekoven in der Schillingstraße und wird über Hydranten versorgt. Es wird damit gerechnet, dass Dünstekoven und Buschoven in den nächstne Stunden nach und nach wieder komplett mit Trinkwasser versorgt werden können.
Um die Versorgung weiter zu optimieren wird aktuell an der Wasserleitung in der Kölner Straße noch ein Bauteil ausgetauscht. Dazu wird die Straße ab dem Höhenring in Heimerzheim bis zur Waldstraße in Dünstekoven für die nächsten Stunden gesperrt.
Zudem laufen die Reparaturarbeiten an dem Rohrbruch der Leitung in der Nähe des Wasserwerks Heimerzheim weiter. Die Arbeiten werden trotz der einsetzenden Dunkelheit fortgesetzt. Die Einsatzkräfte von e-regio arbeiten in Schichten und bleiben vor Ort bis der Schaden behoben ist und die Leitung wieder in Betrieb gehen kann.
13.04.2026 - UPDATE
Update zur Störung in der Wasserversorgung in Teilen von Euskirchen und Swisttal:
Versorgung ist größtenteils wiederhergestellt / Teile von Swisttal noch betroffen / Braunfärbung unbedenklich
Nach der Störung der Wasserversorgung in Teilen des Versorgungsgebietes des Wasserversorgungsverbandes Euskirchen-Swisttal (WES) ist die Versorgung größtenteils wiederhergestellt. Aufgrund von Umschaltungen im Zuge der Reparaturarbeiten ist die Versorgung in Morenhoven noch eingeschränkt. Buschhoven und Dünstekoven werden aktuell nicht mit Wasser versorgt. e-regio arbeitet mit Hochdruck daran, dass wieder alle Ortsteile mit Wasser beliefert werden. Grund der Störung ist ein Rohrbruch in der Nähe des Wasserwerks Heimerzheim, den e-regio mittlerweile lokalisieren konnte.
Seit den frühen Morgenstunden war der e-regio Bereitschaftsdienst im Einsatz. Aktuell laufen Reparaturmaßnahmen und Netzspülungen an mehreren Stellen des Trinkwassernetzes. Durch diese Maßnahmen können im Laufe des Tages immer wieder Druckschwankungen entstehen, die sich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern zum Beispiel durch Luft in der Wasserleitung auswirken können. Außerdem sind Braunfärbungen im gesamten WES-Trinkwassernetz möglich. Hintergrund für die Braunfärbung sind die veränderten Fließrichtungen im Netz aufgrund von Spülungen und Umschaltungen. Es handelt sich um gelöste Eisenoxidablagerungen. Die Braunfärbung ist gesundheitlich unbedenklich und stellt keine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität dar. Das Wasser kann weiterhin verzehrt werden. In vielen Fällen hilft es, das Wasser kurz ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist. Trotzdem sollten Verbraucher:innen sparsam mit Wasser umgehen, damit auch bei geringerem Druck die Versorgung sichergestellt ist.
Durch die Störung kam es zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung von rund. 21.500 Einwohnerinnen und Einwohnern von Euskirchen (Dom Esch, Großbüllesheim, Kleinbüllesheim, Weidesheim, Wüschheim) und Swisttal (Buschhoven, Dünstekoven, Essig, Heimerzheim, Ludendorf, Miel, Morenhoven, Ollheim, Straßfeld).
13.04.2026
Störung in der Wasserversorgung in Teilen von Euskirchen und Swisttal
Euskirchen, 13.04.2026. Seit etwa 2:00 Uhr besteht eine Störung im Wasserwerk Heimerzheim. In der Folge kam es zu Beeinträchtigungen der Wasserversorgung in Teilen des Versorgungsgebiets des Wasserversorgungsverbandes Euskirchen-Swisttal (WES).
Derzeit noch ohne Wasserversorgung sind folgende Orte:
Euskirchen:
- Großbüllesheim
- Kleinbüllesheim
Swisttal:
- Straßfeld
- Ollheim
- Dünstekoven
- Miel
- Morenhoven
- Buschhoven
Die Mitarbeitenden von e-regio sind im Dauereinsatz.
Seit ca. 2:30 Uhr ist die Anlage im Wasserwerk wieder in Betrieb, Jedoch konnte kein ausreichender Wasserdruck aufgebaut werden. Nach aktuellem Kenntnisstand ist vermutlich ein Wasserrohrbruch die Ursache der Störung.
Gegenwärtig wird intensiv daran gearbeitet, den genauen Ort des Rohrbruchs zu lokalisieren. Zu diesem Zweck werden Umschaltungen im Versorgungsnetz vorgenommen. Diese Maßnahmen können vorübergehende Druckschwankungen zur Folge haben.
Durch die veränderten Fließrichtungen im Netz kann es außerdem örtlich zu einer Braunfärbung des Wassers kommen. Diese entsteht durch Eisenoxidablagerungen. Die Braunfärbung ist gesundheitlich unbedenklich und stellt keine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität dar. Das Wasser kann weiterhin verzehrt werden. In vielen Fällen hilft es, das Wasser kurz ablaufen zu lassen, bis es wieder klar ist.
Über eine Warnapps NINA und KATWARN wurde informiert. Außerdem wird zum Wassersparen aufgerufen.
Aktuell wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Versorgung vollständig wiederherzustellen. Über weitere Entwicklungen wird fortlaufend informiert.
04.09.2025
Steinbachtalsperre: Zwei Meilensteine des Wiederaufbaus erreicht
1. WES beauftragt Ingenieurbüro für Wiederaufbau
Mit der Beauftragung eines Ingenieurbüros hat das Projekt „Wiederaufbau der Steinbachtalsperre“ einen wichtigen Meilenstein erreicht. In einer Sondersitzung am 11. August hat die Verbandsversammlung des WES beschlossen, die Ingenieursleistungen für den Wiederaufbau der Talsperre an die Tractebel Hydroprojekt GmbH, Weimar zu vergeben.
Für den Wiederaufbau ist geplant, ein neues Überlauf- und Drosselbauwerk in der bestehenden Scharte zu errichten, damit die Talsperre zukünftig hybrid, das heißt für Hochwasserschutz, Brauchwasser, Löschwasser und Naherholung, genutzt werden kann. Nachdem grundsätzliche Prämissen zur planerischen Umsetzung des Bauwerkes (z.B. Definition Bemessungshochwässer, maximale und minimale Stauziele, Anforderungen Erdbebensicherheit) festgelegt waren, wurde die Planungsleistung im März 2025 öffentlich und europaweit ausgeschrieben. Nach einem Teilnahmewettbewerb, in dem der Auftraggeber die Bewerber auf ihre Eignung geprüft und für die Teilnahme am weiteren Verfahren ausgewählt hat, haben drei verbliebene, renommierte Planungsbüros entsprechende Angebote abgegeben. Anschließend wurden mit den Anbietern Verhandlungsgespräche geführt. Auf Basis der abgegebenen Angebote und der Vorstellung der Ingenieurbüros in den Verhandlungsgesprächen wurde ein Vergabevorschlag erarbeitet, der in der Sondersitzung am 11. August von der Verbandsversammlung angenommen wurde.
2. Lediglich Plangenehmigungsverfahren erforderlich
Die behördliche Prüfung der Bezirksregierung Köln hat zudem ergeben, dass der geplante Wiederaufbau der Steinbachtalsperre im Rahmen eines sogenannten Plangenehmigungsverfahrens durchgeführt werden kann. Ein vermutlich deutlich langwieriges Genehmigungsverfahren im Rahmen eines sogenannten Planfeststellungsverfahrens wird so vermieden.
Dies hat die Bezirksregierung dem WES jüngst mitgeteilt. Damit konnte ein intensives und konstruktives behördliches Prüfungsverfahren abgeschlossen werden. Zitat Verbandsvorsteher und Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt: „Mit der abschließenden Klärung zum Genehmigungsverfahren, ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Projektumsetzung erreicht, der das weitere Verfahren um Jahre abkürzen dürfte. Darüber sind wir im Sinne einer Wiederinbetriebnahme unseres Wahrzeichens der Steinbachtalsperre sehr erleichtert.“
„Es ist sehr erfreulich, dass nach der konstruktiven Begleitung des Vorhabens durch den Regierungspräsidenten Wilk und die Bezirksregierung Köln ein großer Schritt im Hochwasserschutz dank des zeitlich überschaubaren Plangenehmigungsverfahrens bis voraussichtlich Ende 2028 realisiert werden kann.“ ergänzt die Vorsitzende der Verbandsversammlung und Bürgermeisterin der Gemeinde Swisttal, Petra Kalkbrenner.
3. Die nächsten Schritte
Tractebel Hydroprojekt soll die Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zum Frühjahr 2026 abschließen. Auf dieser Basis wird anschließend der Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. Wenn die Rahmenbedingungen der Genehmigung klar sind, soll bereits frühzeitig die Ausschreibung der Bauleistung starten. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass im Sommer 2027 mit den Bauarbeiten am Damm begonnen wird. Es wird von einer Bauzeit von rund 18 Monaten ausgegangen. Bei einem positiven Verlauf von Planungs-, Genehmigungs- und Bauphase ist eine Fertigstellung bis Ende 2028 möglich.
27.11.2024
75 Jahre Mitglied beim VKU
Der Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal freut sich, eine besondere Ehrung entgegenzunehmen: Der WES ist als Gründungsmitglied des Verbands kommunaler Unternehmen e.V. (VKU) bereits seit 1949 Mitglied. Vizepräsident Carsten Liedtke und Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing vom VKU überreichten WES Verbandsvorsteher Sacha Reichelt dafür nun die Urkunde zur 75-jährigen Mitgliedschaft.
Gemeinsam mit dem VKU setzt sich der WES für eine zuverlässige und zukunftsorientierte Wasserversorgung ein. Der WES freut sich über die Anerkennung und auf eine weiterhin erfolgreiche Partnerschaft.
14.12.2023
WES erhöht erstmals seit 14 Jahren Wassergebühren
Nach rund 14 Jahren Preiskonstanz passt der Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal (WES) zum 1. Februar 2024 die Preise für Trinkwasser an.
Die Verbrauchsgebühr für Trinkwasser pro Kubikmeter (1.000 Liter) Wasser steigt brutto von 1,20 Euro auf 1,44 Euro. Die monatliche Grundgebühr bleibt stabil. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Wasserverbrauch von 120 Kubikmetern pro Jahr zahlt dann monatlich rund 2,50 Euro mehr.
Hohe Investitionen und steigende Kosten
Der WES investiert laufend in sein Wassernetz, um die Versorgungssicherheit und die hohe Qualität des Trinkwassers zu gewährleisten. Insbesondere die zunehmende Trockenheit im Sommer bedeutet Herausforderungen für die Wasserversorgung und erfordert weitere Redundanzen im Netz. Aktuelle Maßnahmen sind beispielsweise ein neuer Hochbehälter in Arloff sowie ein weiterer Brunnenneubau. Das Trinkwasser wird zudem regelmäßig und streng kontrolliert. Mitarbeitende nehmen nahezu täglich Proben an den Messstellen.
Insbesondere die deutliche Steigerung der Energiekosten in den beiden vergangenen Jahren sowie die Entwicklung der tariflichen Löhne macht eine Anpassung der Verbrauchsgebühr notwendig.
Dennoch bleibt der WES einer der günstigsten Anbieter. Bezieht man auch den Grundpreis ein, liegt der Wasserpreis der kommunalen Wasserversorger im Kreises Euskirchen, im Rhein-Sieg-Kreises und den angrenzenden Kommunen für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern im Jahr 2023 bei rund 2,85 Euro pro Kubikmeter. Etwaige Erhöhungen sind noch nicht einbezogen. Der WES liegt für das Jahr 2024 mit 2,51 Euro unter diesem Wert.
Trinkwasser als nachhaltiges Lebensmittel
Wasser ist nicht nur das Lebensmittel Nummer 1, sondern auch besonders preisgünstig: Für einen Euro bekommt man in Euskirchen und Swisttal über 700 Liter Leitungswasser mit bester Trinkwasserqualität, aber nur zwei bis fünf Flaschen Mineralwasser. Zudem fallen bei Trinkwasser weder Verpackung noch Lagerung oder Transport an. Das schont die Umwelt.
24.02.2022
Zukunft der Steinbachtalsperre
Unmittelbar nach der Flutkatastrophe wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen begonnen. So wurde eine sogenannte Scharte als neues Überlaufbauwerk (Rinne) in den Damm eingebracht. Diese stellt sicher, dass die neu definierte maximale Betriebsstauhöhe nicht überschritten wird und somit keine Gefährdung der Standsicherheit des Dammes gegeben ist. Aktuell werden noch letzte Arbeiten an der Scharte vorgenommen. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten soll eine geringe Wassermenge angestaut werden. Im Vorfeld sind die technischen Sicherheitseinrichtungen der Talsperre und die Standsicherheit des Dammes in Absprache mit der Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung Köln) einer sogenannten „Vertieften Überprüfung“ gemäß DIN 19700 zu unterziehen. Dabei werden die statischen, hydrologischen und hydraulischen Bemessungsgrundlagen der Talsperre geprüft.
Die Entscheidungen über mittelfristige und langfristige Maßnahmen an der Steinbachtalsperre liegen im Verantwortungsbereich der Eigentümer (Stadt Euskirchen und Gemeinde Swisttal bzw. Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal (WES). Aktuell werden auf Arbeitsebene mit Fachleuten Grobkonzepte für eine zukünftige Nutzung der Talsperre erarbeitet. Die Verbandsversammlung des WES hat beschlossen, die Kriterien Hochwasserschutz, Naherholung/Waldfreibad, Brauch- und Löschwasserversorgung einzubeziehen. Die Herausforderung ist, diese drei Interessen zu vereinen.
09.12.2021
Fragenkatalog der Gemeinde Swisttal zur Steinbachtalsperre
Im Nachgang zur Flutkatastrophe hat sich die Gemeinde Swisttal mit einigen Fragen an e-regio als Betriebsführer der Steinbachtalsperre gewendet. e-regio hat die Fragen so ausführlich wie möglich beantwortet. Der WES (Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal) hat beschlossen, einige Fragen durch einen externen Gutachter klären zu lassen, da eine Beantwortung eine eingehendere Prüfung erfordert.
01.08.2021
e-regio teilt mit: Abkochgebot in Euskirchen und Swisttal-Odendorf ist aufgehoben.
Das Abkochgebot für das Trinkwasser im Einzugsgebiet des Wasserversorgungsverbandes Euskirchen Swisttal (WES) gilt ab heute, 01.08.2021 nicht mehr. Konkret kann das Trinkwasser damit ab sofort wieder bedenkenlos direkt aus dem Hahn verzehrt und für die Zubereitung von Speisen oder das Zähneputzen verwendet werden.
Die umfangreichen Proben, die e-regio im Trinkwassernetz untersucht hat, haben schon seit dem 27. Juli keine Auffälligkeiten mehr gezeigt und erfüllen damit den Anforderungen der Trinkwasserverordnung, so dass in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern des Kreises Euskirchen und des Rhein-Sieg-Kreises das Abkochgebot ab sofort aufgehoben werden konnte.
In Abstimmung mit den Gesundheitsämtern wurde die Desinfektion des Trinkwassers mit Chlordioxid erhöht. Diese Maßnahme wird vorsorglich weitergeführt. Die erhöhte Chlorung entspricht den Vorgaben der Trinkwasserverordnung und ist gesundheitlich unbedenklich. Ein verstärkter Chlorgeruch ist gegeben Falls wahrnehmbar.
e-regio empfiehlt als reine Vorsichtsmaßnahme, das Wasser vor dem ersten Verzehr einige Minuten laufen zu lassen.
Das Versorgungsgebiet des WES umfasst: Euskirchen-Kernstadt und die Ortsteile Billig, Dom-Esch, Flamersheim, Großbüllesheim, Kessenich, Kirchheim, Kleinbüllesheim, Kreuzweingarten, Rheder, Kuchenheim, Niederkastenholz, Palmersheim, Roitzheim, Schweinheim, Stotzheim, Weidesheim, Wüschheim sowie Swisttal-Odendorf.
27.07.2021
Trinkwasser im Bereich des Wasserversorgungsverbands Euskirchen-Swisttal (WES)
Abkochgebot bleibt bestehen / Messwerte wieder nahezu im Normbereich
Die von e-regio zügig eingeleiteten Sofortmaßnahmen haben gegriffen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass die Messwerte wieder nahezu im Normbereich liegen. Bis auf weiteres werden mehrmals wöchentlich Proben im Trinkwassernetz entnommen. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung und halten Sie auf dem Laufenden.
Ein Abkochgebot gilt weiterhin in folgenden Ortschaften:
Euskirchen-Kernstadt und in den Ortsteilen Billig, Dom-Esch, Flamersheim, Großbüllesheim, Kessenich, Kirchheim, Kleinbüllesheim, Kreuzweingarten, Rheder, Kuchenheim, Niederkastenholz, Palmersheim, Roitzheim, Schweinheim, Stotzheim, Weidesheim, Wüschheim sowie in Swisttal-Odendorf.
Bitte beachten Sie weiterhin die Informationen Ihres zuständigen Gesundheitsamtes:
- Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
- Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
- Beachten Sie: Die von Kaffeemaschinen entwickelte Temperatur ist nicht ausreichend!
- Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung (insbesondere Säuglingsnahrung) zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.
- Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung, zum Duschen und andere Zwecke ohne Einschränkungen nutzen.
- Sollten keine Möglichkeit zum Abkochen bestehen, wenden Sie sich bitte an die zentralen Trinkwasserstellen in den Ortsteilen der Stadt Euskirchen bzw. Swisttal-Odendorf Pfarrheim.
21.07.2021
Abkochgebot: Trinkwasser im Bereich des Wasserversorgungsverbands Euskirchen-Swisttal (WES) – wichtige Mitteilung!
In aktuellen Proben des Trinkwassers wurden erstmals mikrobiologische Abweichungen von der Trinkwasserverordnung festgestellt, die im Bereich des WES folgende Bereiche betreffen: Alle Euskirchener Ortsteile außer Frauenberg, Oberwichterich, Elsig, Wißkirchen und Euenheim. Außerdem ist Swisttal-Odendorf betroffen. Bitte beachten Sie: Das Abkochgebot des Gesundheitsamtes gilt für den gesamten Kreis Euskirchen!
Bei den Beprobungen im Netz des WES wurden bestimmte Indikatorkeime nachgewiesen, die darauf schließen lassen, dass Oberflächenwasser ins Netz eingetreten ist. Es wurden umgehend Spül- und Desinfektionsmaßnahmen ergriffen. Aufgrund der zusätzlichen Chlorung des Trinkwassers kann es zu Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen. Außerdem werden weiterhin regelmäßig Proben entnommen. Da nur bei wenigen Proben Auffälligkeiten zu verzeichnen waren, ist zu hoffen, dass die Trinkwasserqualität zeitnah wiederhergestellt sein wird.
Bitte befolgen Sie unbedingt die Anweisungen des Gesundheitsamtes:
- Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
- Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
- Beachten Sie: Die von Kaffeemaschinen entwickelte Temperatur ist nicht ausreichend!
- Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung (insbesondere Säuglingsnahrung) zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.
- Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung, zum Duschen und andere Zwecke ohne Einschränkungen nutzen.
- Sollten keine Möglichkeit zum Abkochen bestehen, wenden Sie sich bitte an die zentralen Trinkwasserstellen in den Ortsteilen der Stadt Euskirchen bzw. Swisttal-Odendorf Pfarrheim.
Der WES (Wasserversorgungsverband Euskirchen-Swisttal) beprobt in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern der Kreise Euskirchen und Rhein-Sieg die Trinkwasserqualität seit Samstag, 17.07.21 in verstärktem Umfang. Entnommene Trinkwasserproben von den Ausgängen der Wasserwerke waren bisher ohne Beanstandungen.
Wir arbeiten mit Hochdruck an der Behebung und halten Sie auf dem Laufenden.

